Peak District Nationalpark

Der größte Teil des Peak District Nationalpark liegt in der Grafschaft Derbyshire; er erstreckt sich aber auch über kleinere Teile von Cheshire, Greater Manchester, Staffordshire und Yorkshire. Der Park wurde 1951 gegründet und war somit der erste Nationalpark Englands.

Der Park wird unterteilt in den nördlichen Teil (Dark Peak), in dem sich ein Großteil der Moorlandschaft befindet, und den südlichen Teil (White Peak), in dem sich die Landschaft durch das Vorkommen von Kalkstein auszeichnet. Hier lebt auch die Mehrheit der ca. 38.000 Menschen, die das Gebiet das Nationalparks bewohnen. Durch seine zentrale Lage und die Nähe zu den Ballungsgebieten in den Midlands, Yorkshire und Lancashire ist er einer der meistbesuchten Nationalparks im Vereinigten Königreich.

Die Geschichte des Parks

Die Geschichte des Gebiets, auf dem sich heute der Peak District Nationalpark befindet, reicht bis in die Mittelsteinzeit zurück, wie unter anderem Funde in den Höhlen von Dovedale belegen. In der Bronzezeit war das Gebiet bereits relativ stark besiedelt, und es wurde Ackerbau betrieben. Obwohl die Römer sich hier nicht direkt niederließen, geht man davon aus, dass sie sich das Mineralvorkommen zunutze machten und die Minerale exportierten. Das Land wurde auch während des Mittelalters landwirtschaftlich, vor allem zur Schafzüchtung genutzt, bis im 16. Jahrhundert der mineralische Reichtum der Böden an Bedeutung gewann. Im Laufe der Zeit sind auf dem Gebiet des heutigen Nationalparks Blei, Kohle, Kupfer, Zink, Eisen, Mangan und Silber abgebaut worden.

Auch das Erschließung des Gebiets durch Touristen hat eine lange Tradition, wie Thomas Hobbes Bericht „De Mirabilibus Pecci“, der im Jahr 1636 veröffentlicht wurde, beweist. Erst in der viktorianischen Zeit und mit dem Bau von Eisenbahnstrecken vermehrte sich die Zahl der Besucher erheblich.

Aktivitäten im Peak District National Park

Heute können Touristen im Peak District Nationalpark einer Fülle von Aktivitäten nachgehen: Auf schier endlosen Wegen und Pfaden kann man spazieren, wandern, Rad fahren oder reiten. Für Kletter-Fans hat der Park einige der weltweit schönsten Kletterfelsen zu bieten. An den Stauseen wird heute auch Wassersport wie zum Beispiel Segeln, Angeln oder Kanusport betrieben.

In den im Park gelegenen Städten wie Buxton, Matlock Bath oder Bakewell gibt es wunderschöne historische Gebäude, Kirchen und Museen zu besichtigen.