Mit der Fähre nach England

Wer mit dem Auto nach England fahren möchte, kann zwar seit 1994 den Eurotunnel benutzen, dennoch fahren immer noch viele Besucher mit der Fähre nach England. Die Seeüberfahrt ist für viele der schönste Start in den Urlaub.

Fährverbindungen nach Südengland

Fähre nach EnglandEs gibt zahlreiche Fährverbindungen zwischen England und Deutschland sowohl über den Ärmelkanal als auch über die Nordsee. Die kürzeste Route verläuft dabei zwischen dem französischen Calais und dem südenglischen Dover in der Grafschaft Kent. Die Überfahrt dauert dabei lediglich 80 Minuten, mit einem Luftkissenboot sogar nur 35 Minuten. Für Besucher, die Englands Süden und seine Hauptstadt London erkunden möchten, ist diese Strecke meist sehr günstig.

Es gibt jedoch eine ganze Reihe weiterer Verbindungen nach Südengland: Zwischen Dünkirchen und Dover, Dieppe und Newhaven, Cherbourg und Poole, St. Malo und Poole, St. Malo und Weymouth, Roscoff und Plymouth. Portsmouth wird von Le Havre, Caen, Cherbourg und St. Malo angesteuert.

Fährverbindungen nach Ostengland und Nordengland

Wer plant, seinen England-Urlaub in einem Teil des Landes zu verbringen, sollte den Zielort auch direkt ansteuern. Diese Verbindungen sind zwar durch die längere Überfahrt etwas teurer, was sich jedoch relativiert, wenn man die sonst anfallenden zusätzlichen Spritkosten für die Landfahrt bedenkt.

Es gibt Verbindungen von Hook van Holland und Esbjerg (Dänemark) nach Harwich in Ostengland. Im Norden Englands wird Hull von Rotterdam/Zeebrugge angesteuert, Newcastle ist von IJmuiden/Amsterdam zu erreichen.

Die Preise für die Fahrt mit einer Fähre nach England variieren je nach Reisedauer, Saison und Uhrzeit. Auch ob man sich frühzeitig festlegt oder kurzfristig bucht, kann einen erheblichen Unterschied machen.