Mode in England

Mode in England

Die Mode in England ist facettenreich: Da ist die klassischen Kleidung des Labels Burberry und die extravaganten Kollektionen von Vivienne Westwood, die internationale Fashionmetropole London und das wenig trendbewusste englische Land.

Englischer Stil

Doch die Gegensätze brauchen sich gegenseitig: Ohne das englische Establishment hätte es kaum eine Protestbewegung wie den Punk gegeben und nur so kam eine Vivienne Westwood dazu, Kleidungsstücke zu entwerfen und zu schneidern. Heute zählt sie zu den weltweit einflussreichsten Modeschöpfern.
Wer jedoch von typisch englischem Stil spricht, denkt dabei dennoch eher an die Entwürfe der britischen Marke Burberry. Das Traditionsunternehmen ist Hoflieferant der Queen und Prince Charles’ und besonders für seinen klassischen Trenchcoat und das charakteristische Karomuster bekannt. In neuester Zeit versucht sich das Label wieder zu einem modischeren und exklusiveren Image zu verhelfen, verkörpert aber nach wie vor den british chic wie keine andere Marke.
Dieser Stil wird auch heute noch von den Damen und Herren der upper class bevorzugt. Die meisten Engländern kleiden sich jedoch weder im klassischen Karo noch in extravaganter Haute Couture, sondern zumindest im Alltag meist in Jeans und T-Shirt. Besonders bei jüngeren Briten besteht das Alltagsoutfit auch häufig aus Trainingshose und Joggingschuhe.

Etikette

Engländer legen Wert auf Etikette: Adäquate Kleidung bei Geschäftsterminen und bei Restaurantbesuchen sind ein Muss. Auch in gehobeneren Hotels wird beim Abendessen Anzug mit Krawatte bzw. Kleid oder Kostüm erwartet.
Abgesehen davon, sollte man beim England-Urlaub natürlich einen Schirm oder eine Regenjacke einstecken – es wird in den seltensten Fällen umsonst gewesen sein.

(Bildquelle: Mattia Passeri)