Legenden und Sagen um Stonehenge

Um die geheimnisvolle Anlage Stonehenge und deren Entstehung ranken viele Legenden und Sagen. Lange wurden die beeindruckenden Steinkolosse den Druiden zugeschrieben, doch es gibt auch andere Erklärungsansätze für den Mythos Stonehenge.

Stonehenge und die Artussage

Stonehenge wird häufig mit der Artussage in Verbindung gebracht. So behauptetet Geoffrey von Monmouth, ein britischer Geistlicher und Gelehrter des 12 Jahrhunderts, in seinem Werk "Historia Regum Britanniae" Merlin habe Stonehenges aus Irland nach England gebracht. In Irland sei es auf dem Berg Killaraus von Riesen erbaut worden, die die Steine aus Afrika geholt hatten.

Nach dem Wiederaufbau von Stonehenge in England sollen nacheinander Ambrosius Aurelianus, Uther Pendragon und Konstantin III. im Kreisinneren begraben worden sein. Geffrey reichert jedoch lediglich britische Legenden mit seiner eigenen Fantasie an, nichts davon ist historisch belegt.

Sage um den Fersenstein

Der Fersenstein ("Heel Stone") wurde früher einmal Friar's Hell ("Mönchsferse") genannt, in Ahnlehnung an eine Sage aus dem 17. Jahrhundert. Dieser Sage nach kaufte der Teufel die Steine bei einer Frau in Irland und brachte sie zur Salisbury Plain.

Einer dieser Steine fiel dem Teufel jedoch in den Fluss Avon, die restlichen Steine legte er in der Ebene ab. Er schrie: "Niemand wird je erfahren, wie diese Steine hierher kamen", darauf antwortete ihm ein Mönch: "Das glaubst aber auch nur du!". Daraufhin warf der Teufel mit einem der Steine nach dem Mönch und traf ihn an der Ferse. Der Stein steckte nun im Boden fest und kam so zu seinem Namen.

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