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England mit dem Bus entdecken

Mit dem Bus in England Mit dem Bus unterwegs in England
© pan / pixelio.de

England motorisiert zu durchqueren ist für viele Reisende sehr attraktiv – aber was, wenn kein Führerschein vorhanden ist oder das Budget keinen Mietwagen zulässt? Die Antwort können Reisebusse sein, die regelmäßig zwischen vielen englischen Städten, Gemeinden und Dörfern verkehren. So kommen interessierte Touristen komfortabel und kostengünstig von Ort zu Ort, ohne jedoch die laufenden Kosten für einen eigenen Wagen tragen zu müssen.

Bei den britischen Bussen wird dabei zwischen „coaches“ und „buses“ unterschieden. „Coaches“ sind dabei die typischen Überlandbusse, die Städte im ganzen Land miteinander verbinden. Sie sind üblicherweise auf Langstreckenreisende vorbereitet und entsprechend bequem. Trotz der großen Distanzen, die „coaches“ abdecken, kostet eine Fahrt normalerweise weniger als ein entsprechendes Bahnticket. Dies macht sie bei Touristen sehr beliebt. „Buses“ hingegen sind normalerweise nur für den Nahverkehr zuständig. Eine Ausnahme sind die sogenannten „county buses“, die auch zwischen nahegelegenen Ortschaften verkehren.

Günstiger geht es kaum

Im Vergleich zu anderen Methoden der maschinellen Fortbewegung in England sind Busreise fast unschlagbar günstig. Gebucht wird üblicherweise im Internet, auf den Seiten der Reiseanbieter. Zu den zwei größten Unternehmen zählen National Express sowie Megabus.

Beim Buchen ist zu beachten: Je früher gebucht wird, desto günstiger sind die Tickets. Mit einem angemessenen Zeitpuffer ist es so möglich, für nur wenige Pfund von einer großen Stadt in die andere zu fahren – Wird jedoch zu spät gebucht, kann der Preis auch in die Höhe schießen.

Der Nachteil einer Busreise ist die teilweise sehr lange Fahrzeit. So kann eine Tour im Überlandbus mitunter bedeutend länger als eine Zugfahrt dauern. Dafür kommen jedoch in vielen Gegenden die malerische Aussicht aus dem Busfenster sowie interessante Gespräche mit Mitfahrern auf. Um die Fahrzeit abzumildern, werden lange Strecken außerdem oft nachts gefahren. So können Fahrgäste einige Stunden schlafen und erreichen morgens ausgeruht ihr Reiseziel.

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