Zug

England auf Schienen entdecken

London U-Bahn London U-Bahn
© Atze Baumann / pixelio.de

Schon seitdem mit dem „Stockton and Darlington Railway“ im Jahre 1825 die erste öffentliche Eisenbahn der Welt in England eröffnet wurde, hat das Reisen auf Schienen einen festen Platz im britischen Alltagsleben eingenommen. Schließlich ist das Reisen mit der Bahn meist sehr bequem, schnell und auch verhältnismäßig günstig. Außerdem bietet das dichte Schienennetz in England die Möglichkeiten, das Land oft auch bis in die hintersten Winkel ohne Auto zu erkunden.

Im Unterschied zu Deutschland ist das britische Bahnwesen in privater Hand – es gibt also etwa 20 Zugunternehmen, die jeweils verschiedene Strecken abdecken. Dies kann auf den ersten Blick etwas chaotisch wirken und manchen Reisenden überfordern, jedoch sind viele Funktionen wie etwa der Ticketverkauf zentralisiert. Hier hilft der Informationsschalter am Bahnhof gerne weiter. Die landesweiten Zugverbindungen und weitere hilfreiche Infos gibt es auch bei im Internet bei „National Rail Enquiries“.

Die Devise heißt: Früh buchen

Besonders auf langen Strecken sind die englischen Züge schneller und bequemer als die korrespondierenden Busse. Diese Vorteile haben jedoch auch ihren Preis, weshalb Zugtickets meist etwas mehr kosten als Busfahrkarten. Jedoch lassen sich durch kluges Ausnutzen von Sonderangeboten und frühem Buchen die Preise auch an einen schmalen Geldbeutel anpassen. Wichtig ist dabei vor allem, sich früh genug für eine Zugverbindung zu entscheiden. Normalerweise gilt: je früher die Bestellung, desto niedriger sind die Preise. Der Fahrkartenkauf am Bahnhof lohnt sich meistens nur für kurze Fahrstrecken. Infos zu Sonderangeboten und speziellen Reisepässen gibt es bei den Zugunternehmen selber sowie eventuell am Informationsschalter des Bahnhofs.

Räder mit auf die Reise nehmen

Es ist möglich, die Reise auf Schienen mit dem Radfahren zu verknüpfen, denn Fahrräder sind einfach mitzunehmen. So ist es normalerweise außerhalb der Stoßzeiten kein Problem, Fahrräder mit in den Zug zu packen. Jedoch sollten sich Velo-Freunde vorher über die Platzanzahl informieren, da nur eine bestimmte Nummer geduldet wird. Manchmal ist es sogar notwendig, einen Stellplatz im Voraus mit der Fahrkarte zu buchen. Informationen hierzu gibt es bei den Zugunternehmen.

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