Die englische Post

Heimatgrüße aus dem Urlaub – die Post macht’s möglich

Englischer Briefkasten Englischer Briefkasten
© Jutta Anger / pixelio.de

Ein Urlaub in England macht doppelt soviel Spaß, wenn man seine Eindrücke mit Freunden und Familie zuhause teilen kann. Aber Anrufe sind teuer und nur von kurzer Dauer und somit nur bedingt geeignet. Emails hingegen müssen im Internet-Café oder auf dem eigenen Rechner geschrieben werden – und wer hat den schon dabei? Deshalb ist die klassische Ansichtskarte oder der Urlaubsbrief immer noch eine der besten und charmantesten Möglichkeiten, andere Menschen an den eigenen Urlaubserfahrungen teilhaben zu lassen.

Postkarten gibt es in praktisch jeder Ortschaft zu kaufen. Besonders beliebt sind wie in Deutschland auch Karten mit touristischen oder humorvollen Motiven. In populären Reiseorten wird meist eine breite Anzahl verschiedener Postkarten in Kiosken, Geschäften und Postfilialen verkauft. Die Preise hängen vom Ort sowohl von Motiv und Qualität der Karte ab, orientieren sich aber üblicherweise in einem Bereich zwischen einem und zwei Pfund.

Per Luftfracht in die Heimat

Der einfachste Weg, Post von England in den Rest Europas zu schicken ist per Luftfracht, also „Airmail“. Dies wird durch einen kleinen Aufkleber, der zusammen mit Postmarken im Postamt erhältlich ist, oder der Aufschrift „Airmail“ gekennzeichnet. Die Auslieferung dauert üblicherweise nicht mehr als drei Tage und kostet für Karten und Briefe bis 20 Gramm nur 56 Pence. Für schwerere Sendungen haben wir hier eine Tabelle der Preise aufgestellt:

Gewicht: Preis:
40 Gramm 81 Pence
60 Gramm 1,05 Pfund
80 Gramm 1,28 Pfund
100 Gramm 1,52 Pfund

Als Europa gelten dabei nicht nur die Mitglieder der Europäischen Union. Stattdessen beinhaltet die Liste auch die Schweiz, Russland oder die Türkei. Sogar der Vatikan zählt dazu. Die genaue Liste der Länder, alle Preise sowie weitere Informationen zum englischen Postsystem gibt es im Internet auf der Seite der Royal Mail.

Postlagernde Briefe

Postkarte Eine Postkarte schreiben
© Alan Rainbow / pixelio.de

Für Reisende, die auch während des Urlaubs nicht auf Post aus der Heimat verzichten möchten, gibt es die Möglichkeit, Briefe an jedem Postamt postlagernd zu empfangen. Dazu muss der Sender „POSTE RESTENTE“ oder „TO BE CALLED FOR“ in die Adresszeile aufnehmen und das ausgewählte Postamt mit „POST OFFICE“ nennen. Wichtig ist auch, dass der Name des Empfängers korrekt ist.

Ein Beispiel:
Max Mustermann
POST OFFICE Glastonbury
35 High Street
Glastonbury, Somerset
BA6 9HG

Beim Abholen wird der Name des Empfängers auf der Sendung mit dem Namen im Pass beziehungsweise Personalausweis abgeglichen. Dieser muss übereinstimmen. Holt eine dritte Person die Post ab, muss sie eine Vollmacht des eigentlichen Empfängers und seine sowie die eigene Identifikation mitbringen.