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Camping - Übernachten unterm Sternenzelt

Camping in England Camping in England - © Augustine / pixelio.de

England ist nicht umsonst für seine malerischen Landschaften, uralte Waldgebiete und verzauberten Küsten berühmt. Einer der besten Wege, diese für sich zu entdecken, ist zu Fuß oder per Fahrrad auf einem Camping-Ausflug. Denn wenn zwischen einem selber und der Welt nicht mehr die Windschutzscheibe eines Autos oder das Fensterglas eines Zuges oder Busses liegt, fällt es schwer, nicht von dem ganz eigenen Charme des Landes ergriffen zu werden.

So braucht ein Wanderer neben solidem Schuhwerk, Rucksack und Zelt auch einen Überblick über die Campingplätze auf dem Weg. Über 3000 Stück gibt es in ganz Großbritannien. Dabei unterscheiden sie sich nicht nur im Preis, sondern auch in der Ausstattung.

Um die Qualität eines Campingplatzes besser einschätzen zu können, vergibt das EnjoyEngland, das offizielle englische Tourist Board, seit dem Jahr 2000 Sterne. Dafür besuchen neutrale Prüfer die Plätze und verleihen je nach Sauberkeit, Service und Lage einen bis fünf Sterne. Hier gilt: Je mehr Sterne, desto besser ausgestattet der Platz und umso höher der Preis für eine Übernachtung. So müssen pro Nacht zwischen etwa 3 bis 12 Pfund einkalkuliert werden.

Wildcampen ist oft möglich

Wer sich den Himmel unterm Sternenzelt nicht mit anderen Mitcampern oder Wohnmobilen teilen möchte, kann auch Plätze auf Bauernhöfen oder anderen Privatgeländen ergattern. Manche Farmer oder Landeigentümer weisen mit Schildern konkret auf diese Möglichkeit hin. Fragen lohnt sich jedoch immer und sollte einem Zeltaufbau jederzeit voraus gehen. Denn wird ohne Erlaubnis übernachtet, kann dies als Landfriedensbruch gelten und sogar zu Strafen führen. Natürlich gilt besonders dort die erst Camping-Regel: Den Platz mindestens so sauber zu hinterlassen, wie er vorgefunden wurde.

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